{"id":365,"date":"2018-07-04T08:59:14","date_gmt":"2018-07-04T08:59:14","guid":{"rendered":"https:\/\/barbara-proksch.com\/?page_id=365"},"modified":"2021-09-14T08:02:20","modified_gmt":"2021-09-14T08:02:20","slug":"2001-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/barbara-proksch.com\/?page_id=365","title":{"rendered":"2001"},"content":{"rendered":"\n<p>OPTO_PHON &#8211; AMBULANTE GALERIE, PASSAU\/UNTERKIRCHE 2001<\/p>\n\n\n\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/SKwK8wau2ZM?rel=0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n\n\n\n<p>DER KLEINE PRINZ<br>Papier auf Keilrahmen gespannt, 220cm x 150cm, von hinten beleuchtet, Zweige, schwarze Tusche, \u00d6l<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher agierte ich VOR der Papiermembrane wie eine Initiale. Mit meiner eigenen K\u00f6rpersprache machte ich mich als Urheberin der Ereignisse gleichermassen ablesbar &#8211; ich war ein Teil des Ganzen. Meine Werkzeuge begannen, MICH &#8211; in ihrer Funktion als Zeichen- &amp; Klanginstrument &#8211; zu instrumentalisieren.<br>Dieser Wahrnehmung folgend, entdecke ich nat\u00fcrlichgewachsenes. ZWEIGE treten an die Stelle von vorfabrizierten Werkzeugen, ihre Spannkraft, ihre unterschiedliche L\u00e4nge, dicke und ihre fragile Zartheit halten eine reiche Klangpalette bereit, die ich, ihrer Choreografie folgend, wie einen eins\/zwei\/drei\/vier\/&#8230; Klang innerhalb EINES Zweiges in ihre Form f\u00fchren kann.<br>Ich mache mich UNSICHTBAR &#8211; ziehe mich hinter das Papier zur\u00fcck und \u00fcberlasse dem LICHT die Pr\u00e4sentation.<br>Das Papier wird zu einem LICHT &amp; KLANGSPEICHER, der die Zeichnung \u00fcber mich austr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>OPTO_PHON &#8211; BANANAPARK, LANDAU \u2013 JANNA RABOWA-LEITL \/ AMBULANTE GALERIE, PASSAU 2001<\/p>\n\n\n\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/nkrwWL3JGfw?rel=0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n\n\n\n<p>DIE UNZ\u00c4HLBAREN<br>weisses Papier \u2013 R\u00fcckseite geschw\u00e4rzt und von HINTEN beleuchtet, Kugelschreiber, Radiernadel<\/p>\n\n\n\n<p>Das Licht f\u00fchrt die Regie. Selbst unsichtbar &#8211; steche ich mit Kugelschreiber und Radiernadel in dem Rhythmus in die geschw\u00e4rzte R\u00fcckseite des Papiers, den mir das Abhakzeichen <span style=\"text-decoration: line-through;\">IIII<\/span> vorgibt.<br>Das Licht sendet die Zeichen in die Augen der Betrachter &#8211; f\u00fchrt das Auge in die dritte Dimension.<br>Die Reduzierung auf nur zwei Werkzeuge von \u00e4hnlicher Beschaffenheit und deren Handhabe erzwingt eine weitaus radikalere Lesart dieses Zeichens, als \u00fcber den rein zeichnerische Vortrag.<br>Das Einstechen erzeugt in mir eine in diesem Ausmass ungekannte Eigendynamik.<br>Wie auf einem Schlachtfeld fallen, rasen, h\u00e4ufen sich die Stichhiebe. Je dichter und schneller sie aufeinander folgen, je h\u00e4ufiger entwickelt sich &#8211; streckenweise &#8211; die \u00dcbertragung von Obert\u00f6nen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OPTO_PHON &#8211; AMBULANTE GALERIE, PASSAU\/UNTERKIRCHE 2001 DER KLEINE PRINZPapier auf Keilrahmen gespannt, 220cm x 150cm, von hinten beleuchtet, Zweige, schwarze Tusche, \u00d6l [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":218,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/page_fullwidth.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-365","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/365","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=365"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/365\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":725,"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/365\/revisions\/725"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/barbara-proksch.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}